Tinnitus verstehen

Tinnitus ist nicht gleich Tinnitus. Es gibt viele Arten, viele Ursachen – und vor allem sehr unterschiedliche Erfahrungen, wie Betroffene damit leben.

Tinnitus – wenn es nicht aufhört zu klingeln.

Tinnitus ist weit mehr als ein lästiges Geräusch. Für viele Betroffene bedeutet das ständige Rauschen, Pfeifen oder Klingeln eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Bei HörSys nehmen wir Ihre Beschwerden ernst und begleiten Sie auf dem Weg zu mehr Stille – oder zumindest zu einem besseren Umgang mit dem, was bleibt.

Die wichtigste Unterscheidung: die Dauer

Akute Ohrgeräusche treten häufig nach Lärm- oder Knalltraumata auf, etwa nach Feuerwerk, Konzert- oder Stadionbesuchen, oder im Rahmen eines Hörsturzes.

Bitte beachten: Besteht ein neu aufgetretener Tinnitus länger als zwei Tage oder verstärkt sich ein bestehender Tinnitus deutlich, suchen Sie bitte schnellstmöglich eine HNO-Praxis auf.

Bei akutem Tinnitus ist eine Ursachenabklärung sinnvoll – damit der Tinnitus bestenfalls gar nicht erst chronisch wird (sich „chronifiziert"). In seltenen Fällen kann ein Tinnitus zudem gesundheitliche Hintergründe haben, die behandelt werden können – und in der Regel auch sollten.

Entscheidend ist: Belastet Sie der Tinnitus?

Ob ein Tinnitus behandlungsbedürftig ist, hängt nicht primär von seiner Lautstärke ab, sondern davon, wie sehr er Sie belastet.

Wichtig: Keine Behandlung, die es heutzutage gibt, kann Ihren Tinnitus „ausschalten".

Viele Tinnitusbetroffene haben gar kein Problem und keine Belastung durch ihr Ohrgeräusch. Genau das ist das Ziel: Lebensqualität, trotz Tinnitus.

Stellt der Tinnitus jedoch eine Belastung dar, kann diese auf verschiedene Weisen behandelt werden. Als „Nebeneffekt" vieler Behandlungen kann sich auch die Wahrnehmung des Tinnitus verändern – das ist aber nicht notwendig und stellt sich, sobald die Belastung sinkt, oft ohnehin von selbst ein.

Unser Ansatz

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